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Fremdenverkehrsverein
Kurort Jonsdorf  e.V.
© 2001-2014

Aus der Geschichte unseres Ortes.

Der Sage nach war der Schäfer Jonas der erste Mensch auf Jonsdorfer Flur.
Er stammte vom Cölestinerkloster auf dem Berg Oybin (im Nachbarort Oybin gelegen) und bewirtschaftete ein Vorwerk. Andere Quellen sprechen statt Schäfer von einem "Schaffner" - gleichbedeutend mit Verwalter. Nach seinem Namen ist die Ortsbezeichnung Jonsdorf und auch der Jonsberg benannt.

1539 weist der Prior des Klosters 10 Siedlerfamilien Grundstücke in der Nähe des Vorwerks an. Daraufhin begann der Ort entlang des Gebirgstales zu wachsen.
1548 besiedelte sich das "Hinterdorf."
1574 wurde das Kloster Oybin an Zittau verkauft und damit auch das in dessen Besitz befindliche Jonsdorf und wurde damit ein sogenanntes Ratsdorf.

Knapp hundert Jahre später 1667 wies der Rat der Stadt Zittau "in den alten Haynen" zwischen Jonsdorf und Waltersdorf weitere Baustellen an. Dies war der Beginn von Neujonsdorf.

Die Verbindung der bis dahin getrennten Orte erfolgte durch die Abholzung der Heide 1731. Es wurden 32 Baustellen vergeben.

Der Haupterwerb der damaligen Einwohner war die Leineweberei und die Arbeit als Steinbrecher in den Mühlsteinbrüchen. Später kam die Arbeit in den zahlreichen Garnbleichen hinzu.

Die Mühlsteinbrüche sind heute eines der beliebtesten Wanderziele unserer Gäste. 1560 entdeckten die Söhne des Ortsrichters Hans Richter die Brauchbarkeit des Sandsteines südlich von Jonsdorf. 1580 wurde von einem anderen Mitglied der Familie Richter, Hieronymus Richter, der erste Steinbruch eröffnet. In den Jahren des Steinbruchbetriebes wurden 4 Steinbrüche erschlossen. Der Sandstein war hier besonders hart aber auch ausreichend porös, man nennt dies auch gefrittet. Diese Eigenschaften waren zur  Herstellung von Mühlsteinen bester Qualität gefragt. Bis 1917 wurden Mühlsteine gebrochen und nach ganz Europa verkauft. Nach Stillegung der Steinbrüche eroberte die Natur sich diese wieder zurück. Im größten der Brüche das "Schwarze Loch" macht eine Schauwerkstatt  die Zeit der Steinbrecherei erlebbar.

Heute ist unser Ort ganz auf den Tourismus eingestellt. Was Sie alles erleben können erfahren Sie auf der Seite Sehenswürdigkeiten.